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Thema Helden


Klasse 5C

Die Kinder der Klasse 5C behandeln in Geschichte gerade das Thema "Persönlichkeiten". Damit verbunden haben wir auch das Thema "Helden". In verschiedenen Gruppengesprächen haben wir über die Funktion und den Sinn von Helden gesprochen, nachgedacht und uns Fragen folgende Fragen gestellt: Gibt es Helden? Wenn ja, wer sind sie für uns? Gibt es auch echte Helden in unserem Leben?
Jedes Kind arbeitet zurzeit an einem kreativen Text zum Thema und einige davon werden wir euch hier zeigen.

Ein Held sollte für mich etwas ganz Tolles gemacht haben, von dem ich beeindruckt bin! Manche Leute bezeichnen jemanden auch schon als Held, wenn er ein Videospiel gewonnen hat! Ich habe nichts dagegen, aber ich find so eine Tat zu unwichtig, um als Held bezeichnet zu werden! Ein Vorbild für mich ist zum Beispiel Jacques Cousteau, weil er so viel für das Meer gemacht hat und viele neue Erfindungen geschaffen hat, um die Unterwasserwelt besser untersuchen zu können! (Ich will Meeresbiologin werden) Ich bewundere meine Mutter, weil sie immer eine Lösung findet, auch wenn die Lage sehr verzwickt ist! Meinen Vater bewundere ich auch, weil er sich immer so viel merken kann! Und meine Schwester, weil sie immer so toll bastelt!
Antonia

Ein Held ist für mich eine Person, die für mich da ist oder mir das Leben rettet.
Ein Held muss nicht alles können, oder Super-Kräfte haben.
Helden können für mich auch Helden sein, wenn sie etwas Kleines, aber Gutes gemacht haben.
Zum Beispiel Freunde oder Eltern, können für mich in sehr vielen Dingen Helden sein.
Helden sind für mich auch Menschen die was erfunden haben.
Ich finde Leute, die ins Weltrekorde-Buch kommen, sind nicht richtige Helden.
Philipp

Es war gerade ein Monat vergangen, als die Schule begann. Meine Mutter war gerade vom Krankenhaus zurückgekommen, weil sie schon seit ein paar Wochen nieste. Als wir fragten, ob sie eine Allergie hatte, antworte sie: „Nein!“. Am nächsten Wochenende fuhren wir zum Gardasee gefahren. Meine Mutter hatte zwei Tage keinen Schnupfen. Wir wussten alle, dass das Problem die Katzen waren. Ich wollte überhaupt nicht meine Katzen weg geben. Wir dachten an meine Tante, aber sie war auch gegen Katzen allergisch. Vielleicht nahm sie meine Oma, deswegen riefen wir sie an. Sie sagte: „J a, wenn ich entscheiden könnte, würde ich sie sofort nehmen, aber du hast deinen Opa gehört… er will keine Katzen, aber ich werde mit ihm reden.“ Eine Woche später brachten wir meine Katzen zu meiner Oma, sie hat meinen Opa überzeugt. Deswegen ist sie für mich eine Heldin!!!
Caro


Ist ein Held auf dem Feld,
kann dir nichts passieren.
Denn ihm geht’s nicht ums Geld,
dem großen Held.
Denn der Held, der rettet die Welt.
Und helfen tun sie nicht selten.
Die Helden retten in allen Stätten.
Selbst in Manhattan laufen auf ihnen Wetten.
Bei jedem Wetter traut sich der Retter.
Ein Held bestellt nur Pizza,
dann flitzt er einmal um die Welt,
weil es ihm so sehr gefällt!
Helden retten!
Antonia

Als ich von der Schule nach Hause kam und Mittag aß fragte meine Mutter: „Wollen wir heute Nachmittag die sportärztliche Untersuchung?“ Ich sagte: „Nein!!!“ und fing an zu weinen, weil ich wusste, ich muss es machen. Sobald wir fertig gegessen hatten verschwand ich in meinem Zimmer mit dem Gedanken diese Untersuchung würde mein ganzes Leben lang dauern. Eine Minute lang dachte ich wie blöd und gemein und unhöflich und … ach einfach blöd. Dann kam meine Mutter und versuchte mich zu trösten. Sie sagte wenn ich das schaffe, bekomme ich eine neue Schlampergriffelschachtel, die ich unbedingt haben wollte, weil sie wusste wie sehr ich Ärzte hasse. Ich sagte: „Okay“ und jammerte wieder weiter, wie blöd Ärzte sind. Als wir beim Krankenhaus angekommen waren, ging ich ungern hinein. Entweder ich würde nie wieder meine Lieblingssportart mit dem bestem Trainer der Welt spielen, oder ich bringe es hinter mir. Wir hatten alle ziemlich Durst, deshalb mussten wir in irgendein Geschäft, oder bessergesagt in eine Bar im Krankenhaus etwas zu trinken besorgen. Die Bar war ziemlich klein und ziemlich voll. Ich bemühte mich nichts anzufassen, weil ich nicht weiß wie viele Bakterien da oben sind. Außerdem zitterte ich die ganze Zeit und hatte Herzklopfen. Als wir endlich die Untersuchung gemacht hatten und wir rausgehen wollten, sah mein Bruder das Modell des neuen Krankenhauses, das sie bauen wollen. Ich hatte immer noch furchtbares Herzklopfen und Angst, deshalb wollte ich unbedingt gehen. Schließlich mussten wir das Modell trotz meiner Angst ansehen. Ich hätte weinen können vor lauter Angst. Dann geschah es!!! Zum Glück, irgendein Hubschrauber kam und mein Bruder wollte unbedingt sehen, wie er landet. Ich war so erleichtert. Endlich raus aus dem blöden Haus. Sobald der Hubschrauber gelandet war und wir zum Bus hinunter gingen, fragte meine Mutter, ob wir irgendwo eine Schoko oder so etwas trinken gehen wollten und wir durften uns sogar aussuchen, wo wir hingehen. Mein Bruder hat mich zusammen mit dem Hubschrauber vor dem Krankenhaus gerettet auch wenn er mich vor etwas gerettet hat, was er selber angestellt hat.
P.S.: Ich musste die ganze Untersuchung nochmal machen, weil wir beim falschen Arzt waren und im falschen Haus auch noch dazu. Ich freue mich ja so, wenn ich es mit Ärzten zu tun habe und ich habe ja so wenig Angst vor Ärzten.
Lena

Es gab Zeiten, da war ich traurig. Ich wollte mehr oder weniger alleine sein, obwohl ich wusste, dass es schöner wäre, wenn eine Freundin an meiner Seite wäre…
Ein neuer Tag begann. Am Nachmittag würde meine Freundin Antonia zu mir kommen. Wir wollten ein wenig Fernsehen schauen, denn ich wollte Antonia etwas zeigen. Mein Bruder tat wieder einmal so, als wäre er der Chef im Haus und verbot uns Fernseher zu schauen. Ich erklärte ihm, dass er das nicht bestimmen konnte und er verletzte mich. Ich rannte weinend in mein Zimmer. Gleich danach ließ ich mich auf mein Bett plumpsen und musste die ganze Zeit an Sadi (mein Lieblingspferd) denken, doch er konnte mir nicht helfen, denn er war schon gestorben. Da klopfte Antonia an meine Zimmertür. Ich hatte zugesperrt. Ich wollte nicht aufmachen, denn ich war zu traurig. Von draußen versuchte mich Antonia zu trösten. Langsam ging ich zur Tür, um sie zu öffnen. Ich drehte langsam den Schlüssel um, um zu öffnen. Antonia trat herein und ich sperrte wieder zu. Wir setzten uns aufs Bett und sie tröstete mich. Mir ging es schon viel besser und wir spielten weiter…
Oft, auch in den Pausen, ist es passiert, dass ich mich schlecht fühlte. Ich rannte davon. Antonia schaffte es immer, mich aufzumuntern, sie war immer für mich da.
Ich wusste, dass Antonia meine Heldin war. Sie war die Person, die immer für mich da war!!!
(Okay, auch meine Eltern, aber sonst sie)
Linda

Wenn ich so nachdenke, wer mein Held ist, kommen mir viele Personen in den Sinn wie meine Freunde, meine Familie, hilfsbereite Menschen und Menschen die Tiere retten oder ihnen helfen. Wenn ich nach Hause komme und sehr traurig bin, weil es in der Schule mal wieder nicht gut gegangen ist, dann tröstet meine Mutter mich und heitert mich wieder auf!! Wenn ich meinen Freunden Geheimnisse anvertraue und sie es nicht verraten und für sich behalten, sind sie für mich Helden, wenn ich in der Schule oder sonst wo was nicht verstehe dann erzählt und erklärt mein Vater es mir. Wenn meine Mutter mal wieder dagegen ist, dass ich zu einem Volleyballturnier gehe, redet mein Vater meiner Mutter ein, dass ich es doch darf, auch wenn sie vorher „Nein“ gesagt hat. Wenn Menschen Tiere retten oder arme Tiere die nicht teuer sind kaufen sind sie für mich Helden, oder wenn Menschen versuchen die Natur zu schützen und alles geben, um die Natur und so zu schützen. Das sind für mich Helden! Nur Superhelden gehören nicht dazu!!!
Franzi

Vor 6 Jahren hat mir der Schutzengel das Leben gerettet. Ich bin mit meinem Opa spazieren gegangen. Plötzlich kam von der Seite ein Auto heraus und fuhr über mich. Mein Opa rannte hektisch zur Fahrerin und wollte das Auto stoppen. Ich war unter dem Auto und weinte. Endlich fuhr sie zurück, aber sie endschuldigte sich nicht. Zu Hause ging es wieder besser. Wäre sie ein Stück weiter links gefahren, hätte sie mich überfahren. Der Schutzengel hat das verhindert.
Jonas