Inhalt

Schulordnung der Grundschule


Die Schule ist eine Gemeinschaft von Schüler*innen, unterrichtendem und nicht unterrichtendem Personal sowie Schülereltern. Ein gutes Miteinander gelingt, wenn alle zusammenarbeiten und einander Achtung entgegenbringen.
 

1. Schulanfang

Die Schüler*innen können jenen Raum, in welchem die erste Unterrichtsstunde abgehalten wird, nicht früher als 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn (7.45 Uhr) betreten und werden ab diesem Zeitpunkt von einer Lehrperson beaufsichtigt.
 

2. Umgang miteinander

In unserer Schulgemeinschaft wird auf wertschätzenden und respektvollem Umgang miteinander Wert gelegt, wie im Leitbild der Schule beschrieben.
Alle am Schulgelände befindlichen Personen verhalten sich so, dass die Sicherheit von Personen und Sachen nicht gefährdet ist.
Androhen und absichtliches Zufügen körperlicher und/oder psychischer Verletzungen sowie Anstiften zu derartigem Verhalten sind untersagt.
Unangemessenes Verhalten Dritten gegenüber (z.B. Verletzen des Respektabstandes, Beleidigungen, vulgäre Äußerungen, Kraftausdrücke) sind untersagt.
 

3. Verhalten im Schulhaus

Grundsätzlich halten sich die Schüler*innen auf den Treppen und Gängen rechts. Im Schulgebäude wird, abgesehen von der Turnhalle, nicht gelaufen.
Den Aufzug dürfen Schüler*innen nur in Begleitung des Schulpersonals oder, bei körperlicher Beeinträchtigung, einer anderen volljährigen Begleitperson benützen.
 

4. Pause und Hof

Die Pause verbringen die Schüler*innen im Schulhof. Bei ausgesprochenem Schlechtwetter (z.B. sehr starkem Regen) entscheidet die Lehrperson, ob die Klasse die Pause, je unter ihrer Aufsicht, im Klassenraum oder im Schulhof verbringt.

Klettern auf Bäumen und Sträuchern sowie Herumturnen auf Geländern und Mauern sind nicht gestattet. Ballspiele im Hof sind mit schuleigenen Bällen erlaubt.

Mit Ausnahme des Transports von Menschen mit Beeinträchtigung, der Warenlieferung sowie von Fahrrädern u.Ä. im Bereich der Abstellplätze, sind auf dem Schulgelände Verkehrsmittel nicht zugelassen.

 

5. Schulschluss

Vor Schulschluss bringen die Schüler*innen den Klassenraum in Ordnung und bleiben bis zum Schlussläuten in den Klassen.

Die Schüler*innen werden an der Schultür oder an der jeweiligen Tür des Klassen- oder Arbeitsraumes entlassen, wobei die Lehrpersonen auf dem jeweilig nächst gelegenen Treppenabsatz Aufsicht leisten.

Ansprüche gegen etwaige Versicherungsgesellschaften können bei Unfällen auf dem Schulweg nur gestellt werden, wenn der Unfall der Schule unmittelbar gemeldet worden ist.
 

6. Umgang mit fremdem Eigentum

Die Schüler*innen achten fremdes Eigentum.
Für die Sauberkeit aller Räumlichkeiten sowie der Toiletten sind alle mitverantwortlich.
Absichtliche oder groß fahrlässige Sachbeschädigung, und dazu gehören auch Beschmutzung der Schule oder Dritten gehöriger Gegenstände, gelten als Verstoß gegen die Schulordnung.
 

7. Abstellen der Fahrräder

Verkehrsmittel wie Fahrräder und Roller müssen in den dafür vorgesehenen Ständern abgestellt werden.
Die Schule gewährleistet keine Überwachung der abgestellten Verkehrsmittel und übernimmt keine Haftung für Schäden oder Diebstahl.
 

8. Benehmen im Schülerbus

Fahrschüler*innen haben den Anweisungen der Busfahrer*innen Folge zu leisten und können bei wiederholtem Zuwiderhandeln auf Meldung der Busfahrer*innen durch die Schulführungskraft von der Schülerbeförderung ausgeschlossen werden.
 

9. Verhalten in der Mensa

Schüler*innen haben sich an etwaige Mensaregeln sowie die Anweisungen der Aufsichtspersonen zu halten und können, vorbehaltlich anderer Bestimmungen in etwaigen Mensaregeln, bei wiederholtem Zuwiderhandeln vom Mensabesuch ausgeschlossen werden. (siehe Mensaregeln).
 

10. Verhalten bei unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen

Schüler*innen halten sich bei unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen (Lehrausflüge, Lehrausgänge, Projekttage etc.) an die Anweisungen der Lehrpersonen und an etwaig vereinbarte Regeln.

Schüler*innen, welche die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigen nicht rechtzeitig gebracht haben oder, bei Bedarf, Fahrschein und/oder notwendige Ausrüstung nicht dabeihaben, können (nach Ermessen der Lehrperson) von den unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen ausgeschlossen werden und bleiben für diesen Fall an der Schule.
 

11. Mitteilungsheft

Alle Schüler*innen besitzen ein Heft für Mitteilungen. Dieses wird täglich in die Schule mitgenommen und wird regelmäßig von den Erziehungsberechtigen kontrolliert.

Das Mitteilungsheft ist das hauptsächliche Benachrichtigungsmittel zwischen Schulleitung und Lehrpersonen einerseits sowie den Erziehungsberechtigten andererseits.

Ins Mitteilungsheft von der Schule eingetragene oder geklebte Nachrichten gelten mit Ablauf des 3. darauffolgenden Schultages als zur Kenntnis genommen. Mitteilungen von den Erziehungsberechtigten an die Lehrerschaft müssen derselben von den Schüler*innen vorgelegt werden.
 

12. Absenzen

Waren Schüler*innen abwesend, bringen sie im Absenzenheft eine schriftliche Begründung der Erziehungsberechtigen mit, die der Lehrperson der ersten erneut besuchten Stunde vorgelegt wird.
Bei unregelmäßigem Schulbesuch werden die Erziehungsberechtigten aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen.

Vorhersehbare Abwesenheiten aus familiären oder persönlichen Gründen müssen im Voraus von der Schulführungskraft genehmigt werden.

Ein vorzeitiges Verlassen des Schulgebäudes ist nur möglich, wenn die Schüler*innen von einer/m Erziehungsberechtigten oder dieser/m bevollmächtigter/m Volljährigen abgeholt werden.
 

13. Schulfremde Gegenstände

Nach Ermessen der Lehrperson gefährliche Gegenstände, jedenfalls aber Waffen und Knallkörper, dürfen nicht aufs Schulgelände gebracht werden.

Schüler*innen dürfen keine zu drahtloser Kommunikation und/oder zur Aufnahme und/oder Wiedergabe von Bild und/oder Ton fähige Geräte aufs Schulgelände bringen, es sei denn, eine Lehrperson hätte dies vorab und zeitweilig zu eigenen Unterrichtszwecken ermächtigt.
Die Benützung von schulfremden Gegenständen, des Mobiltelefons, des MP3-Players usw. ist im Schultrakt untersagt. Mobiltelefone müssen ausgeschaltet sein.

Bei Missachtung wird der betreffende Gegenstand abgenommen und kann ausschließlich von Erziehungsberechtigungen zu Öffnungszeiten im Sekretariat der Grundschule abgeholt werden.

Für Verlorengegangenes haftet die Schule nicht.
 

14. Außerschulische Benutzung von Klassenräumen

Nach Unterrichtsschluss stehen die Klassenräume Schüler*innengruppen nur dann zur Verfügung, wenn sie von Lehrpersonen beaufsichtigt werden.
 

15. Zutritt zu den Klassen- und Sonderräumen bzw. zum Schulareal

Schulfremden Personen, darunter auch Erziehungsberechtigen, ist der Zugang zum Schulgelände während der Unterrichtszeit untersagt.

Die Erlaubnis zur Nutzung bestimmter Teile des Schulgeländes umfasst für schulfremde Personen auch die Ermächtigung, diese auf jeweils kürzestem Weg zu erreichen und zu verlassen.

Schulfremde Personen ohne Erlaubnis zur Nutzung bestimmter Teile des Schulgeländes betreten dieses nur über Einladung der Schule oder nach Absprache mit einer Lehrperson.

Jede Störung des Unterrichts ist zu vermeiden.
 

16. Disziplinarmaßnahmen

Wiederholtes Nichteinhalten von Regeln, Missachtung der Schulordnung und Nichtbefolgen von Anweisungen der Lehrpersonen haben Maßnahmen zur Folge.
Disziplinarmaßnahmen dürfen die Persönlichkeit der SchülerInnen nicht verletzen. Sie haben immer eine erzieherische Zielsetzung, welche das Verantwortungsgefühl des Kindes stärken und es zu korrektem Verhalten hinführen soll. Die Eltern werden über Erziehungs- und Disziplinarmaßnahmen informiert und es ist zielführend, wenn die Eltern die Maßnahmen der Schule unterstützen. Disziplinarmaßnahmen dürfen die Leistungsbewertungen nicht beeinflussen.

Folgende Erziehungs- und Disziplinarmaßnahmen finden Anwendung:
  • Anhören der Schülerin/ des Schülers, Gespräche mit allen beteiligten Personen, Vereinbarungen
  • Schriftliche Mitteilung an die Erziehungsberechtigten und Eintragung im Klassenbuch
  • Sinnvolle Wiedergutmachung, Behebung von Schäden, z.B. durch Reinigen der beschmutzten Gegenstände, Ersetzen bzw. Reparieren der kaputten Gegenstände und beschädigten Schulmaterialien wie auch Bücher, usw.
  • Nach drei schriftlichen Eintragungen befindet der Klassenrat über eine angemessene Maßnahme, sowie über eine konkrete Aufgabe zur Wiedergutmachung. Es kann auch ein gemeinsames Gespräch aller Beteiligten (Lehrpersonen, Erziehungsberechtigte und Schüler/in) erfolgen, um über weitere Maßnahmen und Vereinbarungen zu beraten.
  • Von Lehrausgängen und schulbegleitenden Tätigkeiten werden SchülerInnen ausgeschlossen, wenn triftige Gründe vorliegen und der Klassenrat den Ausschluss beschließt.
  • Bei schwerwiegenden Verstößen, besonders bei Gewaltanwendung kann der Klassenrat einen sofortigen Ausschluss (ohne eigenen Beschluss) aus der Klassengemeinschaft verfügen. In solchen Fällen wird auch mit den Sozialdiensten bis hin zum Jugendgericht Kontakt aufgenommen.
 

17. Rekursmöglichkeiten

Gegen alle vom Klassenrat verhängten Maßnahmen kann von den Erziehungsberechtigten innerhalb von 7 Tagen bei der schulinternen Schlichtungskommission ein Rekurs eingereicht werden.
 
Die Schulordnung der Grundschule finden Sie HIER als Download.
Die Mensaregeln können Sie HIER nachlesen.