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Schulordnung der Mittelschule


Die Schule ist eine Gemeinschaft von Schülerinnen und Schülern, unterrichtendem und nicht unterrichtendem Personal sowie Schülereltern. Diese gelingt, wenn alle zusammenarbeiten und einander Achtung entgegenbringen.
 

1. Schulanfang

Die SchülerInnen versammeln sich vor dem Haupteingang. Um 7.40 Uhr betreten sie das Schulgebäude und begeben sich – ohne zu drängen und über die Treppen zu stürmen – in ihre Klassen.

Sollte eine Lehrperson abwesend sein, setzt eine als Klassensprecher gewählte Person fünf Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde das Sekretariat davon in Kenntnis.

Grundsätzlich halten sich die SchülerInnen auf den Treppen und Gängen rechts. Aus Sicherheitsgründen wird im Schulgebäude nicht gelaufen.
Den Aufzug dürfen SchülerInnen nur mit Erlaubnis der Schulleitung oder der zuständigen Lehrperson benützen.

Im Klassenraum begeben sich die SchülerInnen an ihre Plätze und bereiten sich ruhig und diszipliniert auf den Unterricht vor. Dies gilt auch bei Stundenwechsel. Zu Sonderräumen geht die Klasse immer geschlossen mit der Fachlehrperson. Für den Unterricht am Nachmittag gelten dieselben Vereinbarungen wie am Vormittag.
 

2. Pause und Hof

Wenn es nicht regnet oder schneit, gehen die SchülerInnen während der Pause in den Hof. Im Klassenraum wird das Licht gelöscht, ein Fenster zum Lüften geöffnet und die Klassentür geschlossen. Sie gefährden einander auf dem Pausenhof nicht - z.B. durch unkontrolliertes Verhalten wie Laufen, Werfen von Gegenständen oder im Winter von Schneebällen. Abfälle gehören getrennt in die dafür aufgestellten Behälter, die Steine in den Betonbeeten müssen dort belassen bleiben. Ohne Erlaubnis verlässt niemand den Pausenhof. Nach der Pause wird der Schulhof ruhig und geordnet verlassen.

Im Schulhof ist Fußballspielen nicht erlaubt.

Bei schlechtem Wetter bleiben die SchülerInnen mit der Lehrkraft der dritten Stunde im Klassenraum.

Es ist den Schüler/innen untersagt, sich auf den Sportanlagen, sowie auf dem Parkplatz neben der Fahrradhalle aufzuhalten, diese wie auch die Rampe zu den Tiefgaragen mit Fahrrädern zu befahren.
Ohne Aufsicht hält sich niemand im Pausenhof auf.
 

3. Schulschluss

Nach Unterrichtsschluss bringen die SchülerInnen den Klassenraum in Ordnung und bleiben bis zum Schlussläuten in den Klassen. Schulmaterial, welches für die Hausarbeit nicht benötigt wird, legen die SchülerInnen in den dafür vorgesehenen Schränken bzw. Regalen ab. Nach Unterrichtsende verabschieden sich die Schülerinnen von den Lehrkräften und verlassen - ohne zu drängen und über die Treppen zu stürmen - die Schule. Auch nach Schulschluss zeigen die SchülerInnen ein angemessenes Verhalten. Unfälle auf dem Schulweg müssen der Schule gemeldet werden.
 

4. Umgang mit fremdem Eigentum

Die SchülerInnen achten das Eigentum der MitschülerInnen und der Schule. Wer etwas mutwillig beschädigt, kommt für den Schaden auf. Für die Sauberkeit aller Räumlichkeiten, auch der Toiletten, sind alle mitverantwortlich. Müll wird getrennt gesammelt; dafür sind die getrennten Behälter da.
 

5. Abstellen der Fahrräder

Fahrräder dürfen nur in den dafür vorgesehenen Ständern geordnet abgestellt werden. Roller und Skateboards bleiben bei den Schuldienern.
 

6. Lehrausgänge und -flüge, Benehmen im Schülerbus bzw. in der Mensa

Bei Lehrausgängen ist den Anweisungen der Lehrpersonen strikt Folge zu leisten. Bei größeren Lehrausflügen folgt meistens für die Schülerinnen wie auch zur Kenntnis an die Eltern ein eigenes Mitteilungsblatt, auf welchem unter anderem auch Verhaltensregeln angeführt werden, welche strikt einzuhalten sind.

FahrschülerInnen benehmen sich im Schülerbus angemessen. Wer zu Klagen Anlass gibt, kann von der Schülerbeförderung ausgeschlossen werden. Dasselbe gilt in der Mensa (Desweiteren siehe dazu auch die Mensaregeln).
 

7. Mitteilungshefte

Alle SchülerInnen besitzen ein Heft für Mitteilungen und Abwesenheitsbegründungen. Dieses Heft wird täglich in die Schule mitgenommen. Es dient als wichtiges Benachrichtigungsmittel für die Schulleitung, die Lehrpersonen und die Erziehungsberechtigten. Alle Mitteilungen der Schule im Mitteilungsheft werden von einem Erziehungsberechtigten zur Kenntnisnahme unterschrieben.
 

8. Absenzen

Wenn SchülerInnen abwesend waren, bringen sie im Mitteilungsheft eine schriftliche Begründung der Eltern mit, die der Lehrperson der ersten Stunde oder dem Klassenvorstand vorgelegt wird.

Bei unregelmäßigem Schulbesuch werden die Eltern aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen.

Vorhersehbare Abwesenheiten wie Arztbesuche u.ä. werden von der Lehrperson der ersten Stunde oder dem Klassenvorstand entschuldigt, längere Abwesenheiten müssen der Direktorin gemeldet werden. Die Schuldirektorin behält sich vor, diese zu genehmigen oder nur zur Kenntnis zu nehmen. Ein vorzeitiges Verlassen des Schulgebäudes ist nur möglich, wenn die SchülerInnen von einer erwachsenen Person abgeholt werden oder die Erziehungsberechtigten ausdrücklich schriftlich darum ansuchen, dass die/der SchülerIn die Schule allein verlassen darf.

Für die Gültigkeit des Schuljahres darf die Gesamtzahl der Absenzen 25% des Jahresstundenkontingentes nicht überschreiten. Es ist aber dem Klassenrat überlassen, in begründeten Fällen Ausnahmen von dieser Regelung zuzulassen.
 

9. Schulfremde Gegenstände

Gegenstände, die nicht zum Unterricht gehören, werden nicht in die Schule mitgenommen. Für Verlorengegangenes haftet die Schule nicht. Die Benützung von schulfremden Gegenständen, Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten ist im Schultrakt immer untersagt, außer sie werden ausdrücklich für den Unterricht benützt. Verstöße gegen letzteres Verbot haben eine Abnahme des betreffenden Gegenstandes zur Folge. Dieser kann anschließend nur von Erziehungsberechtigten im Sekretariat abgeholt werden.

Auch das Zünden von Knallkörpern oder das Verwenden von Schaumsprays ist untersagt.
 

10. Außerschulische Benutzung von Klassenräumen

Nach Unterrichtsschluss stehen die Klassenräume SchülerInnengruppen zur Verfügung, wenn sie von Lehrpersonen beaufsichtigt werden und diese Tätigkeit von der Schulleitung genehmigt wurde.
 

11. Zutritt zu den Klassen- und Sonderräumen bzw. zum Schulareal

Grundsätzlich haben schulfremde Personen keinen Zugang zum Schulgebäude und zum Schulgelände. Jede Störung des Unterrichts ist untersagt. Außenstehende und Eltern dürfen die Räumlichkeiten nur mit Genehmigung der Direktorin bzw. nach Absprache mit der Lehrperson betreten.

Die Lehrmittelräume, das Lehrerzimmer, die Fachräume, die Turnhalle und unbesetzte Klassenräume betreten SchülerInnen nur in Begleitung einer Lehrkraft oder eines Schulwartes.

Der Computerraum sowie die Bibliothek sind in erster Linie vorgemerkten Klassen vorbehalten. Einzelne Schülerinnen oder SchülerInnengruppen betreten diese nur unter Verantwortung einer Lehrperson und sind verpflichtet, ihre Anwesenheit und die Namen der verantwortlichen Lehrperson in der entsprechenden Liste zu vermerken. (Desweiteren siehe dazu auch die Computerraumordnung.)
 

12. Sekretariatsdienst

Das Sekretariat steht den Schülern und Schülerinnen während der Pause zur Verfügung. In wichtigen Angelegenheiten kann ansonsten nur der/die Klassensprecher/in dem Sekretariat Mitteilungen überbringen.
 

13. Fotokopien

Unentgeltliche Fotokopien für den Unterrichtsbetrieb werden nur mit der Erlaubnis einer Lehrperson von den Schuldienern gemacht.
 

14. Klassensprecher

Jede Klasse wählt bis spätestens Mitte Oktober zwei KlassensprecherInnen. Das Ergebnis der Wahl wird in der Mittelschule ins Klassenbuch eingetragen. Die KlassensprecherInnen übermitteln Anliegen der Klasse den jeweiligen Ansprechpartnern.
 

15. Disziplinarverstöße

  • Verletzung der menschlichen Würde, aggressives und respektloses Verhalten anderen Personen gegenüber sowie Anstiftung zu derartigen verletzenden Aktionen (wie mutwillig anderen körperliche und psychische Verletzungen zufügen, sich selbst oder andere in gefährliche Situationen bringen, provozierendes Verhalten, Beleidigungen, vulgäre Äußerungen, Kraftausdrücke ...)
  • Rauchen und andere Suchtmittel im Schulbereich
  • Verstöße gegen fremdes Eigentum (wie Diebstahl, bewusstes zeitweiliges Entwenden, mutwilliges Zerstören, Beschädigen oder Verschmutzen ...)
  • Verwendung von elektronischen Medien (zum Beispiel Handy, tablet) im Unterricht, in schulischen Bereichen und bei Lehrausgängen
  • Wiederholtes Nichteinhalten von Regeln und Missachtung von Vorschriften (wie die Schulordnung nicht einhalten, Nichtbefolgen von Anweisungen der Lehrperson, dauerndes Stören des Unterrichts, unentschuldigte Abwesenheiten ...)
  • Fehlende Einsatzbereitschaft und mangelnde Mitarbeit (wie ständig Hausaufgaben oder Schulmaterialien vergessen, Arbeitsverweigerung, häufige Unpünktlichkeit ...)
 

16. Maßnahmen

Wiederholtes Nichteinhalten von Regeln, Missachtung der Schulordnung und Nichtbefolgen von Anweisungen der Lehrpersonen haben Maßnahmen zur Folge.

Disziplinarmaßnahmen dürfen die Persönlichkeit der Schülerin/des Schülers nicht verletzen. Sie haben immer eine erzieherische Zielsetzung, welche das Verantwortungsgefühl der Schülerin/des Schülers stärkt und sie/ihn zu korrektem Verhalten hinführt. Die Eltern werden über Erziehungs- und Disziplinarmaßnahmen informiert und es ist zielführend, wenn die Eltern die Maßnahmen der Schule unterstützen. Disziplinarmaßnahmen dürfen die Leistungsbewertungen nicht beeinflussen.

Folgende Erziehungs- und Disziplinarmaßnahmen kommen zur Anwendung:
  • Anhören der Schülerin, des Schülers, Gespräche mit allen beteiligten Personen, Vereinbarungen
  • Sinnvolle Wiedergutmachung (Soziale Tätigkeiten im Blindenzentrum, Altersheim, Behinderungszentrum ...), Behebung von Schäden (durch: Reinigen der beschmutzten Gegenstände, Ersetzen bzw. Reparieren der kaputten Gegenstände und beschädigten Schulmaterialien wie auch Bücher ...); Handys werden abgenommen und über das Sekretariat den Erziehungsberechtigten ausgehändigt.
  • Mitteilung an die Erziehungsberechtigten
  • Wiederholte kleinere Disziplinarverstöße werden im Klassenregister vermerkt (Vermerk) und den Eltern übers Mitteilungsheft mitgeteilt. Vermerke und/oder Eintragungen scheinen am Ende des Semesters im Schülerbogen auf.
  • Eintragung ins Klassenregister mit Mitteilung an die Eltern und Vorsprache bei der Direktorin – bei Notwendigkeit nimmt die Direktorin mit den Erziehungsberechtigten Kontakt auf.
  • Spätestens nach der zweiten Eintragung erfolgt ein Gespräch mit den Lehrpersonen, die die Eintragungen gegeben haben, den Eltern, dem Schüler/der Schülerin und der Sozialpädagogin oder der Schulberaterin, die das Gespräch moderiert.
  • Nach drei Eintragungen befindet der Klassenrat, den/die Schüler/in aus der Klassengemeinschaft auszuschließen und ihm/ihr währenddessen eine konkrete Aufgabe zur Wiedergutmachung des Schadens aufzuerlegen.
  • Bei unangemessenem Verhalten im Schülerbus zeitweiliger Entzug des Fahrausweises, bei genanntem Verhalten in der Mensa das Verbot, diese weiter in Anspruch nehmen zu dürfen; von Lehrausgängen und schulbegleitenden Tätigkeiten werden SchülerInnen ausgeschlossen, wenn triftige Gründe vorliegen und der Klassenrat den Ausschluss beschließt.
  • Bei schwerwiegenden Verstößen, besonders bei Gewaltanwendung kann der Klassenrat einen sofortigen Ausschluss aus der Klassengemeinschaft verfügen. In solchen Fällen wird auch mit den Sozialdiensten bis hin zum Jugendgericht Kontakt aufgenommen.
  • Ausschluss aus der Schulgemeinschaft.
 

17. Rekursmöglichkeiten

Gegen alle vom Klassenrat verhängten Maßnahmen kann von den Erziehungsberechtigten innerhalb von sieben Tagen bei der schulinternen Schlichtungskommission ein Rekurs eingereicht werden.
 
Die Schulordnung der Mittelschule finden Sie HIER als Download.
Die Mensaregeln können Sie HIER nachlesen.