Tag der Menschen mit Behinderung

Am 3. Dezember ist der internationale Tag für Menschen mit Behinderungen. Dieser Tag fördert Inklusion und macht uns auf die vielen Hürden, die Menschen mit einer Behinderung täglich erleben, aufmerksam. Für uns alltägliche Dinge, die uns oft selbstverständlich vorkommen, sind es für viele Menschen mit Beeinträchtigungen nicht.

Um an diesem Tag ein besonderes Augenmerk auf Menschen mit Behinderungen zu werfen, veranstalteten die Integrationslehrer/innen in unserer Aula eine Anzahl an Aktivitäten, die uns Schüler/innen nicht nur einen theoretischen Einblick in das Leben der Betroffenen, sondern auch ein praktisches Erleben der Barrieren ermöglichen sollten. Dazu gehörten zum Beispiel Übungen bei denen wir Schüler/innen versuchten mit einem Rollstuhl verschiedene Hindernisse zu überwinden, mit nur einer Hand verschiedene Gegenstände zu benutzen oder sich mit einer Augenbinde und einem Blindenstock durch den Saal zu bewegen.
Zudem lernten alle Schüler/innen eine Choreografie zu einem Flashmob, die sie folgend im Pausenhof vorführten, um damit Zusammenhalt zu signalisieren. Der Flashmob „Special Olympics“ wird jedes Jahr am 3. Dezember von mehreren Tausend Schülerinnen und Schülern in vielen Plätzen in ganz Italien aufgeführt.

Dieser Tag hat uns deutlicher gemacht wie schwer es sein kann, bestimmte Dinge nicht so einfach und uneingeschränkt machen zu können wie andere und hat uns zu verstehen gegeben, dass es auch heute noch viele Hindernisse gibt, die Menschen mit Behinderung überwinden müssen.

Julia und Elin 3A
Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern zum Flashmob:

• Es war so schön, wie alle zusammen getanzt haben an diesem besonderen Tag.
• Es war eigentlich ganz toll, man war wie eine riesige Gemeinschaft!
• Ich finde es schön, dass die Schule auch getanzt hat. Danke!
• Es war schön zu tanzen und besonders in einem Team war es toll. Die Positionen und Menschenpyramiden haben mir sehr gut gefallen. Wir konnten dank dieses Tanzes auch die Klassengemeinschaft stärken! Das Finale beim Tanz war extrem coooool!
• Ich habe es sehr toll gefunden, am Flashmob beteiligt zu sein. Ich würde es toll finden, es nächstes Jahr wieder zu machen. Bei „waka waka“ haben auch die Oberschüler angefangen zu tanzen. Ich finde, dass unsere Klasse eine der Besten war. Es haben sich alle gut vorbereitet und es haben auch die Buben gerne mitgetanzt.
• Es war sehr interessant für mich, weil ich es mit Freunden und Mitschüler gemacht habe., die ganze Schule so zu sagen. Es passiert nicht jeden Tag für Menschen mit Beeinträchtigung tanzen zu können, deswegen war es sehr lustig, interessant und cool. Ich werde es wieder machen.

Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern zu den Stationen in der Aula:

• Ich finde es sehr wichtig, solche Projekte zu machen, damit man sich auch mal in einen Menschen mit Behinderung hineinversetzen kann, da man sonst nie die Gelegenheit dazu hat.
• Ich habe gelernt, wie sich diese Leute fühlen und habe auch gelernt, sie mehr zu respektieren. Außerdem weiß ich jetzt auch, dass ich erster fragen muss, bevor ich ihnen helfe...
• Es war eine tolle Aktion, mit der man auch in den Alltag der Personen mit Behinderungen schauen konnte.
• Alle Leute sind gleich, es ist egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht!!!!!!!
• Ich habe echt Vieles gelernt. Am schönsten fand ich die Stationen, denn man konnte sich viel besser vorstellen, wie es sich anfühlt beeinträchtigt zu sein! Ich würde mir wünschen, dass wir nächstes Jahr diese Aktion wiederholen.
• Alle Menschen sind gleich wichtig!